Ob wir dieses Jahr in den Urlaub fahren kĂśnnen oder sogar wollen, inzwischen wissend, wie Städte und Gemeinden durch Tourismus strapaziert werden? Ob es die StraĂen von Venedig sind oder die Mietpreise in Barcelona, ja die Hitze, der wir nicht mehr entkommen â wir fragen uns, wie reisen wir heute?
Aber was wenn wir stattdessen in eine Kindheitserinnerung eintauchen und einen Ort lebendig werden lassen. Wir mßssen nicht um jeden Preis nach Kalabrien reisen um in Kalabrien zu sein, es gibt da auch einen anderen Weg: Ein berauschender Duft steigt in die Nase, die Sonne berßhrt die Haut, ein Lächeln kriecht ßber die Lippen.
Ein Streifen von 100 km an der ionischen Kßste Kalabriens, ein kleiner Bauernhof im San-Carlo-Tal, ein winziges Gebiet, das fßr sein Mikroklima bekannt ist. Auf ßppigen Limetten- und Bergamottenbäumen, die mit den wertvollen Mineralien des Flusses Amendolea angereichert werden, hängen die reifen Frßchte in satten Farben. Setzen wir uns mal kurz hin und lauschen dem warmen Wind. Mit einem guten Duft und einem guten Buch.
